Eine eigene Home-Assistant-Fernbedienung mit ESP32
Eine kleine, physische Fernbedienung für Home Assistant: ESP32-S3, Display, echte Taster und eine bewusst einfache Oberfläche statt noch einer Smartphone-App.
Das Projekt begann mit einer einfachen Idee: Für häufige Home-Assistant-Aktionen möchte ich nicht jedes Mal das Smartphone entsperren und durch eine App navigieren. Also baue ich eine eigene, kompakte Fernbedienung.
Aktueller Stand
Die aktuelle Hardware basiert auf einem ESP32-S3 und einem 2,2-Zoll-ILI9225-Display ohne Touch. Bedient wird das Gerät mit physischen Tastern für Hoch, Runter, Enter und Zurück. Die Oberfläche bleibt bewusst reduziert: schwarzer Hintergrund, gut lesbare Monospace-Schrift und verschachtelte Menüs, die sich auch auf einem kleinen Display sinnvoll bedienen lassen.
Die erste funktionsfähige Version verbindet sich per WLAN mit Home Assistant und steuert Licht über die REST-API.
Nächste Schritte
Der nächste Schritt ist, aus einem funktionierenden Prototyp ein verlässliches Alltagsgerät zu machen: Akkubetrieb und Laden, sauberer Ein-/Ausschalter, Zustands-Synchronisation und eine erweiterbare Menüstruktur für Szenen und einzelne Geräte.
Interessant ist für mich dabei nicht nur das fertige Gerät. Das Projekt ist auch eine Übung darin, Hardware, Firmware, API-Design und Bedienung zusammenzubringen — inklusive der kleinen Fehler, die auf dem Breadboard selbstverständlich dazu gehören.
Was ich dabei lerne
- ESP32-S3 und PlatformIO praktisch einsetzen
- SPI-Displays und physische Eingaben kombinieren
- Home Assistant über APIs steuern
- UI-Entscheidungen unter starken Platz- und Hardwaregrenzen treffen
- vom Breadboard-Prototyp in Richtung belastbares Gerät arbeiten